Mai 15

Unser Aussteigerleben ist ein einziges Abenteuer, und die Vermarktung des Buches erst! 8 Lesungen, 4 Zeitungsartikel, 3 Radio-Interviews und 2 Fernsehauftritte – das schaffte ich alles selbst zu organisieren. Vom Verlag kam da entgegen vertraglicher Zusagen leider nix. Verkäufe rollen schön langsam an. Das Buch ist ja in jeder Buchhandlung, im Versand und bei mir erhältlich. Am schönsten waren bis jetzt die vielen positiven Reaktionen – den meisten hat’s anscheinend ehrlich gefallen. Ein schönes Gefühl, den Menschen unsere gelebte Entschleunigung zu zeigen.


Der Bauernhof ist natürlich inzwischen nicht still gestanden: Alles grünt und blüht und wird warten schon auf ein 4-Tage-Sonnenfenster fürs Heuchmachen. Den Tieren geht’s großartig; einziger Rückschlag: unsere Emily ist vor ein paar Wochen spurlos verschwunden. Emil saß tagelang trauernd tatenlos herum bis wir ihm seine neue Ente besorgten: Emma. Am ersten Tag in ihrem neuen Heim hat sie schon ein Ei gelegt und nach drei Wochen zu brüten begonnen. 
Jetzt, 4 Wochen später, laufen die drei Entenküken mit der Mama um die Wette nach den Schnecken. Keine Angst – es gibt genug!

April 15

Die "wahre Geschichte" steht brühwarm in der Zeitung: http://kurier.at/chronik/burgenland/wir-wolltn-kan-stress-mehr-habn/126.957.796

Vor der Verfilmung des Buchs möchte ich euch die Kommentare der ersten LeserInnen nicht vorenthalten:

I: Ich hab gspürt, dass es von Herzen kommt. Ich will von euch lernen, mir Freiräume zu schaffen.
V: Danke für den schönen Abend. Ich trau mich das Buch gar nicht meinem Sohn zu geben: der hört sofort zu arbeiten auf.
A: Sehr leichtgängig zu lesen, ganz toll!
E: Du hast mir einen sehr vergnüglichen Lesenachmittag beschert. Vieles hat mich an meine Garten- und Bauexperimente und auch an einige Tiergeschichten wieder erinnert. Mit der Zeit vergisst man ja vieles wieder. Auf jeden Fall habt ihr in doch sehr kurzer Zeit sooo viel verwirklicht. Es bestätigt mir auch wieder, dass es wichtiger ist, dass man weiß, was man nicht (mehr) will, da bleibt dann die lebenswerte Quintessenz übrig – mit kleinen Kompromissen, ohne die es ja doch nicht geht.
P: Habe das Buch sofort gelesen, Ingrid. Hast es toll geschrieben; noch viel Erfolg damit!
B: Meine Freundin, die im Winter in Spanien lebt, wollte es unbedingt lesen und ist begeistert!
D: I hab scho a Kritik ghört: es soll sehr guat sein!
C: Ich hab’s meiner Freundin nach Tirol geschickt. Die will jetzt unbedingt auch ins Südburgenland auswandern!
M: Ich schenk’s einer Freundin mit Burn-out und halbseitiger Gesichtslähmung – sie kann’s brauchen.
A: Meine Nachbarn wollten schön langsam ins Südburgenland ziehen. Nachdem sie dein Buch gelesen haben, wissen sie wie’s geht und haben’s jetzt ganz eilig!
T: Ganz liab gschriebn! Als obst mit mir redn tätst!
E: Selten so amüsiert! Wenn jemand die Mentalitäten der Landbevölkerung in Kontrast zur vermeintlichen Realität der Stadtbevölkerung auf unglaublich liebenswürdige Weise geschildert bekommen mag, wenn jemand das romantische Landleben als Selbstversorger so unglaublich ungeschminkt real erleben will - bitte sehr! Hier ein wirklich schöner Erlebnisbericht, mit viel Humor, Liebe und Erfahrungslernen auf Papier gebracht.
E: Spannend ist es. Und ein bissl weinen hab ich auch müssen.
http://www.welcometofreedom.at/aussteiger-fuer-anfaenger/
H: Meine Arbeitskollegin ist ganz fertig. Die träumt schon seit Jahren von so einem Leben!
I: Am schönsten finde ich, dass ihr gemeinsam denselben Traum lebt!
A: Hab’s gleich verschlungen!
http://co-li-bri.net/2015/05/01/aussteigen-fur-anfanger-einwandern-im-sudburgenland/

März 15

Volles Haus bei der Lesung in unserem Heimatort! 

90 ZuhörerInnen haben zuerst erwartungsvoll geschaut, dann aufmunternd gelächelt, zustimmend gemurmelt und immer wieder Applaus - ihr wart toll! Danke liebe Aussteiger-Fans für die lobenden Worte und der Gemeinde für die Unterstützung! Für alle die’s beim ersten Mal verpasst haben, gibt’s noch mal die Chance:
Sonntag, 8.3.,16 Uhr im Feuerwehrhaus Rauchwart
Montag, 16.3., 16.30 oder 19 Uhr in der Lorystub’n (Bobby), Lorystraße 61, Wien 11
Freitag, 20.3., 19 Uhr, Kunstcafé Stegersbach, Hauptplatz
Dienstag, 24.3., 18 Uhr, Gasthaus Stoffbauer, Graz
Freitag, 17.4., 19 Uhr, Stadtbücherei Güssing im KUZ
Wir freuen uns auf ein paar nette Abende!

Feber 15

Jaaaa, es ist daaaa! Das Motiv wird manchem bekannt vorkommen: ist auch Absicht! 
Wunderschön und bunt, nicht zu dick aber seeehr unterhaltsam. Die erste Buchpräsentation findet in unserem Heimatort St. Michael am 20.2. um 19 Uhr in der Schule statt. Die Gemeinde unterstützt mich da ganz großartig. Für alle, die es nicht zu diesem Termin schaffen, wird es voraussichtlich in Güssing, Stegersbach, Graz, Wien und New York ;-) eine zweite Chance geben. Termine bald verfügbar. Zu bestellen direkt bei mir unter wwweber@direkt.at um € 16,90 ( plus Versand € 1,60 für Österreich, € 3,60 Rest EU), beim großen Versandriesen oder in jeder Buchhandlung. Vielen Dank; ihr unterstützt damit hauptsächlich die burgenländische Wirtschaft in Form des Verlages – und mein Ego auch ein bissl!

a Buach kaufen

Buchbestellungen unter Angabe von Namen und Adresse bitte direkt per mail an wwweber@direkt.at um € 16,90 (plus Versand € 1,60 für Österreich, € 3,60 Rest EU), beim großen Versandriesen oder in jeder Buchhandlung.

Jänner 15

Johahn vermisst seinen kleinen roten Freund Rosso – und wir auch. Mit ihm konnte er so herrlich übers Land blicken und Männergespräche führen… 
Ich hab den kleinen Wilden gezähmt indem ich ihn mit Katzenfutter angelockt und aufgepapperlt hab: Unter seinem wuscheligen Fell hatte er nur Haut und Knochen – und ein ganz liebesbedürftiges Wesen. 
Trotzdem hat es grad gepasst, als Michi eine neue Katze suchte und Rosso gleich mitnahm. Wir haben eh schon vier – auch ganz liebe!

Winterruhe, Baumschnitt, Schaffleisch – das Programm für die kalte Jahreszeit; und Apfelsaft trinken!  Heuer haben wir dank Putin unseren eigenen Apfelsaft vom Fass! Und das kam so: weil die Russen keine österreichischen Äpfel mehr importierten, sank der Preis für unsere Super-Bio-Sortenraritäten auf 6 Cent pro Kilo! Da haben wir doch lieber 200 kg selbst gepresst und 100 Liter in das Druckfass von Onkel Heinz gefüllt. Drei Ruhemonate später haben wir unseren eigenen, nicht pasteurisierten, nicht gezuckerten, nicht gefärbten, nicht quer über den Globus transportiert und abgepackten Cidre! Schmeckt großartig.
Jetzt dauert's nur noch Tage bis das Buch raus ist. Ich bin unsagbar aufgeregt!

Dezember 14

Ja, die schlimmsten Befürchtungen sind eingetroffen: fast alle Bienen sind weg und der Rest tot! Nicht, dass Gerhard sich nicht auskennt: aus der ganzen Region gibt es Horrornachrichten von den Imkern. Wo soll das hinführen? Wer wird nächstes Jahr unsere Blüten bestäuben? Müssen wir wie die Chinesen selbst mit Pinseln ausrücken? What’s next?
Da bin ich doch richtig froh, dass es in der Vorweihnachtszeit so wunderbare Geschenketipps gibt und (ab jetzt Original-Zitate) „Glücklich-mach-Aktionen: man kauft, kauft, kauft heuer ferngesteuerte Aromadiffuser, heliumgefüllte Schiunterwäsche, Brillantgolduhr mit rosa Saphiren, High-End Penthouse mit Concierge-Service, Holz-Lego, Liliputbahnfördermitgliedschaft, smartphonegesteuerte Drohne, 16-Millionen Farben digitalgesteuertes Beleuchtungssystem, Kupferweihnachtsmann-münzen, zehenfreie Stiefeletten, Barbiepuppe mit aufklebbarer Cellulitis, nummerierte Schnitzelpanierteller“ und ähnlichen Wahnsinn.

Was für uns wirklich zählt, sind die Neuerungen im Hühnerstall: nicht nur 5 neue Hühner zugekauft sondern auch ein kleiner roter Kater zugelaufen. Unter dem Motto „Ich glaub ich bin ein Huhn“ 

schläft er im Hühnerstall, frisst Küchenabfälle und kuschelt bei Kälte mit den dicken Sulmtalerinnen.