Juli 16

"Convenience Food"scheint ja im Trend zu liegen: geschälte gekochte vakuumierte Erdäpfel, Palatschinkenteig im Schnellmix-Sackerl, vorgeschnittener gewaschener Salat, Coffee-to-go, Kuchenbackmischung im Glas … 
What’s next: Butterbrot fertiggeschmiert? Apferl vorgekaut?
Wir halten uns eher an "Clean eating" und frisch vom Acker!   

Juni 16

25 sind’s nicht geworden, denn Emma hat zu brüten aufgehört, als sie Emmis Babys gesehen hat und und kurzerhand adoptiert! 
So passen Oma und Mama doppelt auf; auch gut!
Schön, wenn alles gedeiht! 
Natürlich auch das Unkraut! Da heißt’s halt täglich jäten, haken, mulchen, oder was es sonst für Tricks gibt. Oder man macht sich’s so einfach wie die Großbauern: 
fahrt mit’m Herbizid drüber und dann ist der Acker makellos – und giftig! Prost, Mahlzeit!

Mai 16

Viel Sonne aber auch viel Regen machen‘s möglich, dass das Grünzeug wächst und wächst und wächst… Ganz neu heuer: 
Knöllchen-Steinbrech als Teppich mitten in unserer Wiese, die schon hüfthoch ist und nur auf das Fünftage-Mitteleuropahoch wartet, damit wir sie mähen können. 4 Mäh-PraktikantInnen haben sich angesagt – mal sehen, ob sie’s erst gemeint haben… Wir würden uns freuen!
Die Entenfamilie war in letzter Zeit gar so wanderfreudig: bis zu den übernächsten Nachbarn! Das mussten wir abstellen und haben Emma und Emmi erlaubt zu brüten, damit sie sich mehr im Stall aufhalten. Etwas kurzfristig gedacht, denn jetzt erwarten wir in Kürze bis zu 25 Babys! Was wohl die Nachbarn dazu sagen werden…?

April 16

Wie das Leben so spielt: bei der Barbara-Karlich-Show vor einem Jahr lernten wir als Mitdiskutanten Bernhard kennen, der sich gerade aller irdischen Güter entledigen wollte und eine Weltreise mit dem Fahrrad plante. Er hat alles konsequent durchgezogen und wir fühlen uns sehr geehrt, dass er uns jetzt als letzte Station in Österreich vor seiner großen Tour über Ungarn-Slowakei-Polen-Baltikum-Skandinavien-u.v.m. besucht hat. 
Wir wünschen dir guten Tritt und viele Abenteuer, lieber Bernhard, und träumen ein bisschen mit dir von der großen weiten Radwege-Welt!
Zurück in unserer sonnigen Welt: für den Sommer, der vielleicht dann doch mal kommt, hat sich Gerhard ein Upcycling-Projekt vom Feinsten ausgedacht: 
aus Paulis alten Saunabänken hat er mit ein Paar Rasenmäherradeln eine neue Luxuxsonnenliege gebastelt (Seniorenhöhe)! Den Katzen gefällt sie auch schon!
Leider gibt's auch was zu beklagen: 4 frostige Nächte und die Chancen auf Obst sind verschrumpelt: 
Wein, Feigen, Kiwi, Kirschen, Maulbeeren, Nüsse und Maroni werden's heuer wohl nicht mehr schaffen, Früchte auszubilden...

März 16

Meine 5 Helferlein beim Bestellen der Gemüsebeete: 
einer gräbt um und die anderen suchen nach Schnecken! So is‘s brav!
Mandelblüte im Südburgenland: wie die duften! 
Und wir ersparen uns Flugtickets, Visa, Parkplatzgebühren, Sicherheitskontrollen, Wartezeiten, Massenaufläufe, CO2-Belastung, Liegestuhlreservieren, Schlacht am Buffet.
Wir wünschen euch trotzdem einen schönen Osterurlaub ;-)

Februar 16

Sieben Tage Regen-, äh Entenwetter und unsere Schar fühlt sich wie im Paradies: 
die ganze Welt ist Teich! Trotzdem kam es unter den Fünf immer wieder zu bösen Streitereien. Da mussten wir einschreiten: jetzt sind es mit Emma&Emil, Emmi&Emmerich nur mehr zwei Weibchen und zwei Männchen, und damit die Gender-Quote im Gleichgewicht. Politisch korrekt und hoffentlich eventuelle Eifersüchteleien beendet!

Die ersten Frühlingsboten bei uns im Garten: Vogerlsalat und der gute alte Giersch, 
„Fluch und Segen jedes Gartens“. Einerseits ist er der Erste, der im Februar treibt und sich mit seinem Geschmack nach wilder Petersilie herrlich auf Salaten, Suppen und in Smoothies macht. Andererseits wuchert er bis zum Sommer unendlich weiter, hat kniehohe Blüten und überrennt alle anderen Pflanzen. Weil man ihn nicht loswerden kann, muss man eben das Beste draus machen! Also, ab auf den Salat!

Jänner 16

Gerhard arbeitet sich zum Retter der vernachlässigten Fahrräder hoch: 
 
die Flüchtlinge der Umgebung freut’s, dass sie einen funktionierenden fahrbaren Untersatz kriegen und uns, dass wir einen kleinen Beitrag zur positiven Kommunikation leisten können.
Nach 7 Jahren hier am Hof würde man denken, es gibt nichts mehr Neues. Aber nein, es gibt wieder neue Tiere bei uns am Grund: 
sie wühlen die Wiese auf, hinterlassen Spuren, sind aber unsichtbar. Es müssen in der Nacht Wildschweine hier gewesen sein. Vor einiger Zeit hab ich mal sieben Ausgewachsene am Nachbaracker vorbeigaloppieren gesehen – und buchstäblich gespürt. Etwas beklemmend, dass sie uns heimlich besuchen!

4 Lämmer wurden in den kältesten Nächten geboren; sie kümmern sich nicht um Celsius und gedeihen prächtig!