Wintersport hat sich bei dem vielen Schnee voll ausgezahlt: unsere hauseigene Langlaufloipe haben wir ausreichend nutzen können – mit anschließendem Liegestuhlstopp auf der Sonnenterrasse, versteht sich. Mit oder ohne Jagatee,
Februar 10
Wintersport hat sich bei dem vielen Schnee voll ausgezahlt: unsere hauseigene Langlaufloipe haben wir ausreichend nutzen können – mit anschließendem Liegestuhlstopp auf der Sonnenterrasse, versteht sich. Mit oder ohne Jagatee,
Jänner 10
- der untere Teil unseres Grundstücks ist das ganze Jahr über so feucht, dass Gerhard dort kaum mit dem Traktor mähen kann. So würde sich eine alternative Bewirtschaftung anbieten, z.B. eine Christbaumanpflanzung, was wegen des regen Wildwechsels einen Wildzaun, Stützen, etc. benötigen wird.
- Gemüsegarten muss heuer ernsthaft angegangen werden, frei nach dem Hianzn-Gedicht: A Haisl muiß a Gartl hom, a Gartl und an Zaun, und wann dei Haisl koa Gartl hot, oft sulltst da gschwind oans baun! Also muss der Garten abgesteckt werden, vermessen, Holz bestellt und der Zaun gebaut werden – am liebsten so einen altvatrischen Holzzaun.
- Die Förderung für die Photovoltaikanlage ist nach nervenzerfetzender Wartelistenaufrückung nun doch genehmigt worden. Also bekommen wir noch im Frühjahr die Kollektoren aufs Hausdach gestellt, um unseren eigenen Strom produzieren zu können. Die Arbeit wird zwar die Profi-Firma erledigen, wir sind aber trotzdem schon aufgeregt wegen der neuen Hi-Tech Ausstattung, die wahrscheinlich für den Klimawandel global mehr bringt als ganz Kopenhagen ;-(
Dezember 09
Die Erntesaison für Topinambur hat gerade erst begonnen.
Unser Einzug ins neue Haus jährt sich dieser Tage zum ersten Mal und wir können auf ein arbeitsreiches, trotzdem entspanntes Jahr zurückblicken.
NEU:
Zu Winterbeginn fanden wir einen Wechsel der Fototapete in unserem Wohnzimmer passend.
November 09
Advent steht vor der Tür und ich bin wieder mal beim Adventkranzbinden.
Derzeitiger Tierbestand: 3 Schafe, 5 Hasen, 14 Hühner – hält Gerhard immer noch auf Trab, wenn er nicht grade in der Sauna sitzt...
Oktober 09
Unser zweiter Markttag war charakterisiert von kaltem Wetter, heißem Glühwein und herzerwärmenden BesucherInnen. Ein Tag voller netter Gespräche und köstlicher Palatschinken.
Gerhard hat sich auch in anderer Weise selbst übertroffen: unser Haus ist fertig! Fix und fertig, inklusive Sauna. Die war vor dem Winter noch schnell das Tüpfelchen am i.
Viechermäßig dezimieren wir uns mit Einbruch der kalten und futterlosen Jahreszeit um einiges. Von den Kaninchen bleiben nur 3 Weibchen und 1 Stammhalter und von den Hühnern mussten wir den schönen Anton schon dem Suppentopf opfern. Er hat es mit seinem Harem zu bunt getrieben: die braven Hühner hatten keine Federn mehr am Rücken vor lauter Liebe. Jetzt können sie schnell noch vor der Kälte nachwachsen – Eier legen werden die Fleißigen ja auch ohne Hahn. Bis zum Frühjahr sollten dann auch unsere Junghähne schon für Küken sorgen können. Übrigens: schon mal einen Junghahn im Stimmbruch gehört?
September 09
Die – mittlerweile – Junghühner sind jetzt endlich so dick geworden, dass sie sich nicht mehr jeden Morgen durch den Maschendraht zwängen können und sich frei in der Umgebung herumtreiben. Ich hab’s ihnen ja gegönnt, dass sie sich in Ruhe (nicht von den Großen belästigt und verscheucht) über unsere Heuschrecken und anderes Getier hermachen konnten, aber abends haperte es halt immer an ihrem Orientierungssinn. Sie haben einfach nicht mehr in den Stall gefunden, wo sie sich beizeiten ihren Schlafplatz auf der Stange sichern hätten sollen. Entweder versuchten sie’s über die Hasen- oder Menschentür, von oben übers Heu oder versteckten sich hinter den Oleandern. Eine abendliche Such- und Jagdpartie für uns – und sie rennen schon schneller als wir! Ach ja, von den sechs sind wahrscheinlich vier (!) Hähne – dem fortgeschrittenen Kammwachstum nach. Glück für den Suppentopf aber Pech für die Eierleistung nächstes Jahr :-(!
Der nächste Markttag steht schon fest: Sonntag, 18.10, 10-16h am alten Bauernhof. Die meisten Möbel sind schon verkauft, aber im Lager stapeln sich über 100 Gläser und Flaschen mit Selbstgepflücktem und –eingemachtem: Waldbrombeermarmelade, Powidl, Hollerbeerensaft, Weinbergpfirsich in Cognac, Kürbis-Chutney, u.v.a. Bei den fünf anderen Ausstellern gibt’s wieder Kräuterprodukte, Seifen, Kindersachen, G’wand, Kunst, Kitsch und andere Schätze. Diesmal neu: „Gerhards Palatschinken“ mit Eierlikör oder Marmeladen-Füllung.
August 09
Das kulturelle Highlight des Monats wird ein Kinobesuch in Oberwart sein. Die paar Stunden werden wir uns heimlich frei nehmen. Wir hoffen, dass dabei nicht Überraschungen passieren, wie bei anderen kurzen Abwesenheitszeiten, wo ein Reh den Schafzaun umlegt, der Rammler über den Zaun zu den Angebetenen springt (noch mehr Hasenbabies???), das Huhn im Hasenstall schläft, etc. So ruhig wir es hier haben, bei 39 Tieren ist doch immer was los!
Aber auch nur, wenn die Glucke grade nicht hinschaut, denn sonst kriegt’s jede mit Mama zu tun, die sich ihren Jungen nähert. Sie plustert sich auf, gackert und geht im Sturzflug auf eventuelle Möchtegernangreifer los. Die Kleinen haben sich mit ihren zwei Monaten schon zu ansehnlichen Kleinhühnern entwickelt, nachdem sie dem Küken- und später dem Teenagerstadium (lange Haxn und noch ein bissl patschert) rasch entwachsen sind.
In unserer Region Südburgenland hat sich ein Tauschkreis neu formiert: http://talentetausch.ning.com. Hier versuchen Mitglieder bargeldlos Talente, Waren, Produkte, etc. zu tauschen. Der Vorteil des Kreises ist, dass man Ein- und Verkäufe nicht direkt tauschen oder zahlen muss, sondern auf ein Konto gutschreibt, bis sich das passende Gegengeschäft innerhalb der Gruppe ergibt. Nette Idee und interessante Leute, die wir da kennen lernen – viele Gleichgesinnte, die auch „anders“ leben wollen. Aber auch als erweiterte Nachbarschaftshilfe funktioniert Tauschen: Eier gegen Gemüse, Sonnenschirm gegen Marmelade, Erdäpfel gegen Euros (na ja, macht auch Freude!)
Mein Geburtstag ließ sich heuer angesichts der enormen Zahl nicht mehr verheimlichen, worüber ich im Nachhinein aber sehr froh war. Ich lud zu zwei kleinen Feiern,