April 17

Nicht, dass ihr glaubt am Land is nix los!
5. April: Erpel Emil musste wegen anhaltender Familienstreitigkeiten von uns gehen.
6.: Erster Kuckucksschrei
8.: Erstes Osterfeuer mit Würstelgrillen
9.: Endlich Ernte von Spargel, Ruccola, Salat, Radieschen
11.: Erdbeer- und Fliederblüte
12.: Lieferung von 14 Tonnen Rasenerde
13.: Priscillas 6 Küken schlüpfen
15.: Zweites Osterfeuer mit Speckbraten
18.: Mocca bekommt 7 Kaninchenjunge
19.-21.: Sturm bei 0°; Zittern um die Jungtiere und -pflanzen
23.: Bohnen aussäen
27.: Schoko bekommt ihre Kaninchenjungen
30.: Nachttemperatur 1° - wieder Zittern um Kiwipflanzen

Jede Aktivität verlangt längere oder kürzere Vorbereitungen, Durchführung und Nacharbeiten, sodass die Tage gut gefüllt sind.

März 17

Das Gefühl für soziale Verantwortung in der Entenschar lässt leider zu wünschen übrig: der 6-jährige Emil wird seit Neuestem von seinem Sohn Emmerich derartig gemobbt, dass er nicht mehr in den Teich schwimmen, als letzter zum Napf zum Fressen und schon gar nicht in die Nähe der Mädels darf. Rein äußerlich sehe ich keinen Makel bei ihm! 
Ich kann mir nur vorstellen, dass es sich um reine Altersdiskriminierung handelt, die wir alle nicht erleben möchten…
Kaninchennachwuchs eingetroffen!

Feber 17

Ihr glaubt vielleicht, dass es im Winter bei uns kein Gemüse gibt?! Weit gefehlt: Grünkohl widersteht Wind und Wetter und wächst und wächst, auch wenn sonst nix mehr lebt. Außerdem enthält er viel Eiweiß, Kalzium, Vitamin A, C und E und ist sehr vielseitig verwendbar.
Der Baum- und Rebschnitt ist bereits abgeschlossen;

die frisch geschnittenen Uhudlerreben stecke ich in die Erde und hab im Herbst dann schon schöne Ableger.

Jänner 17

Die Kältewelle im Burgenland erkennt man daran, dass der Weberbauer Stiefel anhat!

Dezember 16

Den wichtigsten Tag des Monats – die Sonnwende am 21.- haben wir mit lieben Freunden und unserem eigenen Glühmost gebührend gefeuert – pardon, gefeiert.
Die Jahresbilanz fällt höchst erfolgreich aus, dank einzelner gigantischer Erntemengen und trotz mancher Misserfolge. Der Tiefkühlschrank und das Rexglasregal sind noch immer gut gefüllt; der Menüplan richtet sich halt nicht nach Angeboten im Geschäft sondern im eigenen Vorratskeller. Erdäpfel, Kürbis und Zeller sind noch gelagert und kommen in irgendeiner Form fast täglich auf den Tisch; z.B. heute Pumpkin-Pie nach guter alter amerikanischer Art:
Mürbteil aus 250g Mehl, 125g Butter, 75g Zucker und 1 Ei in einer Springform auslegen. Fülle aus 350g weichgekochtem Kürbis, 150g Zucker, ½ TL Ignwer, ½ TL Muskat, 1 TL Zimt, 3 verquirlten Eiern und 200ml Schlag verrühren und einfüllen. Bei 180 Grad 45 Minuten backen und (nicht alles auf einmal) verzehren! Good Appetite!

November 16

Mein Geschenketipp in der Vorweihnachtshektik! Das Buch zum Entspannen für alle, die's noch/nie werden wollen: "Aussteigen für Anfänger" von Ingrid Weber, ISBN 978399038816-7, € 16,90
in jeder Buchhandlung, im Internet oder direkt bei mir zu bestellen. 

Oktober 16

Man soll den Tag nicht vor dem Abend schimpfen: die Kaninchenmutter Berta hat doch Junge gekriegt! Sie hat sie wochenlang in der selbstgegrabenen Höhle versteckt – eigentlich eh gscheit! 
Und die doch recht üppige Feigenernte sieht man jetzt erst, nachdem die riesigen Blätter vom Frost getroffen sind! 
Bei so einer Farbenpracht kann man nur positiv denken…
Kurioser Vorfall: Obwohl ich heuer keine Zuckermelonen gezogen hatte, ist im Glashaus eine kleine Frucht gewachsen. Sie hat schon reif ausgesehen, also hab ich sie aufgeschnitten und gekostet. Da sie sehr seifig geschmeckt hat, hab ich sie nach dem ersten Bissen entsorgt. Die nächsten Stunden hab ich mit leichten Vergiftungserscheinungen am Klo verbracht – Genaueres erspare ich euch. Nach einigen Recherchen hab ich rausgefunden, dass sich grade Zucchini- und Melonengewächse durch Vermehrung rückbilden können und einen giftigen Bitterstoff entwickeln… 
Wie das in meinem Garten passiert ist, könnte ich nur mit einer Verschwörungstheorie erklären – oder lieber gar nicht ;-)